Kategorie: Schriftsteller-Geplapper

MeWe und andere Neuigkeiten

Ihr Lieben, seit einigen Wochen bin nun auch ich auf MeWe zu finden. Die werben ja damit, Datenschutz groß zu schreiben, sich nicht über Ads finanzieren zu wollen und keine Nutzerdaten zu verkaufen. Rein optisch und von den Funktionen her ist es Facebook ansonsten ziemlich ähnlich. Vieles gefällt mir gut, vor allem, dass ich weitaus mehr Kontrolle darüber habe, wessen Beiträge ich sehe und welche nicht und welche Benachrichtigungen ich sehen will. Und dass die Timeline private Posts und Gruppenbeiträge trennt, das ist richtig super. Ansonsten ist es dort trotz steigender Nutzerzahlen noch recht ruhig. Was ich aber interessant finde ist, dass sich ein großer Teil der Gay Romance-Szene dort eingenistet hat. Yay! Deshalb gibt's dort auch einen "Klon" der Susann Julieva Lounge. Ihr findet die Gruppe hier. Da haben wir auch einen eigenen Gruppenchat. Aktuell fahre ich noch zweigleisig und poste alles auf FB und dort. Meine privaten Posts habe

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Lebenszeichen

Ihr Lieben, wenn man nach einem Monat kompletter Auszeit mal wieder durch die Facebook-Timeline scrollt, fühlt sich das ziemlich seltsam an. Ich jedenfalls hatte das Gefühl, ich muss mich ganz leise rückwärts davonstehlen, bevor das Monster aufwacht und mich verschlingt. Irgendwie werden Facebook und ich wohl keine dicken Freunde mehr, aber das ist vollkommen okay. Ab und an werde ich dort wohl posten, um diejenigen von euch, die nur dort aktiv sind, auf dem Laufenden zu halten, aber mehr packe ich irgendwie nicht. Wer mehr Kontakt mit mir wünscht, ist herzlich eingeladen, mir auf Instagram zu folgen. Und wer nur über die wichtigsten Dinge wie Termine und Buchneuheiten informiert werden will, für den ist mein Newsletter genau das Richtige. Was gibt's nach mehr als vier Wochen nun Neues von mir? Mit der Depression scheine ich (sage ich mal vorsichtig optimistisch) hoffentlich aus dem Gröbsten raus zu sein. Endlich. Aber die

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Gedanken zum Jahresende

Ihr Lieben, dieses Jahr bin ich früh dran, euch ein frohes Weihnachtsfest und ein glückliches neues Jahr zu wünschen, doch ich will es nicht versäumen, bevor ich mich aus gesundheitlichen Gründen für die nächsten Wochen zurückziehe. Denn leider stecke ich momentan tief in einer depressiven Episode. Kleine Bilanz Ein echtes Highlight dieses Jahr war das Fanbuch zu Refugium, das ihr mir im März auf der Buchmesse in Leipzig überreicht habt. Das hat mich sehr berührt und mir gezeigt, dass ihr Refugium wirklich liebt. Dafür nochmals ein herzliches Dankeschön! ♥ Dieses Jahr gab's drei Veröffentlichungen: Refugium: Seelenstaub Sturmherzen (in "4 für die Liebe") Café Bohème Fast fertig ist Der Werwolf von nebenan, den Bianca und ich hoffentlich bald abschließen können. Ich sage mal vorsichtig Frühjahr 2018 als Veröffentlichungs-Zeitraum. 4 für die Liebe als Taschenbuch Für alle Taschenbuch-Fans habe ich gute Nachrichten: Wir haben für die BuchBerlin eine kleine Auflage von 4 für die

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Nach dem Roman ist vor dem Roman

Ihr Lieben, wenn man als Autorin ein Buch beendet, ist das immer ein etwas wehmütiger Sieg. Ich bin glücklich, dass ich es geschafft habe, die Geschichte, die mir im Kopf herumschwebte, umzusetzen. Meist wurde sie anders als geplant, ist während des Schreibens gewachsen und hat mich auf unerwartete Pfade geführt. Manche Autorinnen arbeiten mit minutiösem Plan. Ich bin eher die Abenteuer-Schreiberin, die sich auf den Weg ins Unbekannte macht. Ein Ziel und ein paar Stationen unterwegs vor Augen, aber noch keine festgefahrene Vorstellung, wie ich dorthin kommen soll. Einfach mal gucken und den Figuren die Führung überlassen. Meist wissen die es am besten. [caption id="attachment_1712" align="alignnone" width="500"] Genauso fühlt sich das an, wenn ich drauflos schreibe... ;-)[/caption] Gestern Abend habe ich die letzten Zeilen von Café Bohème geschrieben. An diesem Projekt habe ich unfassbar lange gearbeitet, denn einige der Geschichten waren ziemlich heftig zu schreiben und ich habe zwischenzeitlich längere Pausen

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Zweifel und Entscheidungen

Ihr Lieben, wer Mitglied in meiner Facebook-Gruppe ist, hat es schon mitbekommen. Momentan führt das Leben mir mal wieder deutlich vor Augen, dass es Wichtigeres gibt, als Schreiben. Wenn man einen geliebten Menschen beim Sterben begleitet, rückt das vieles in eine andere Perspektive. Was bei meiner Mutter vor vier Jahren schockartig schnell kam, ist in diesem aktuellen Fall nun ein langer Abschied. Das zehrt Kraft und hinterlässt in meinem Leben tiefe Spuren. Es ist eine Zeit der Umbrüche. Auch in meinem Brotjob ändert sich momentan vieles. Einerseits ist das toll, andererseits bedeutet das, dass ich zukünftig weit weniger Zeit zum Schreiben haben werde. Und das ist vielleicht auch gut so. Ursprünglich ging ich auf Halbtags, weil ich meine Schriftsteller-Tätigkeit pushen wollte. Das habe ich auch echt getan, aber leider nicht mit dem erhofften Ergebnis. Nach drei Jahren muss ich einsehen: Verdienstmäßig kann das Schreiben den Vollzeitjob nicht ausgleichen. So gerne ich

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