Lebenszeichen

Ihr Lieben,

wenn man nach einem Monat kompletter Auszeit mal wieder durch die Facebook-Timeline scrollt, fühlt sich das ziemlich seltsam an. Ich jedenfalls hatte das Gefühl, ich muss mich ganz leise rückwärts davonstehlen, bevor das Monster aufwacht und mich verschlingt. Irgendwie werden Facebook und ich wohl keine dicken Freunde mehr, aber das ist vollkommen okay. Ab und an werde ich dort wohl posten, um diejenigen von euch, die nur dort aktiv sind, auf dem Laufenden zu halten, aber mehr packe ich irgendwie nicht.

Wer mehr Kontakt mit mir wünscht, ist herzlich eingeladen, mir auf Instagram zu folgen. Und wer nur über die wichtigsten Dinge wie Termine und Buchneuheiten informiert werden will, für den ist mein Newsletter genau das Richtige.

Was gibt’s nach mehr als vier Wochen nun Neues von mir?

Mit der Depression scheine ich (sage ich mal vorsichtig optimistisch) hoffentlich aus dem Gröbsten raus zu sein. Endlich. Aber die Trauer um meinen Vater beschäftigt mich jeden Tag und das wird sicher auch noch eine lange Zeit so bleiben. Vieles kommt erst jetzt, mit etwas Abstand, so richtig hoch.
Die letzten zwei Wochen war ich dienstlich in Tansania, um Land und Leute kennenzulernen. Eine unglaublich intensive Erfahrung, manchmal bedrückend, manchmal wunderschön. Fotos davon findet ihr auf Instagram.

Geschrieben habe ich – so leid mir das tut – während meiner Auszeit überhaupt nicht. Mein Kopf war viel zu voll mit anderen Dingen und meine Seele brauchte Raum und Zeit. In den letzten Tagen jedoch hat sich Dante immer mal geregt und so langsam kommt die Lust zurück, Refugium weiterzuschreiben. Das steht als Nächstes auf der Agenda. Danach will ich an Thorn & Finster, dem Prequel zu Der Werwolf von nebenan um Noahs Zwilling Caleb arbeiten. Termine habe ich mir für beide Romane gar keine gesetzt, um mir keinen Druck zu machen.

Generell habe ich beschlossen, mir mehr Zeit für meine seelische Gesundheit zu nehmen, öfter einfach mal zu chillen, statt in der spärlichen Freizeit immerzu zu schreiben. Pausen sind so wichtig.

Ich hoffe, ihr genießt wie ich das schöne Wetter und die frühlingsgrüne Natur. Und ich danke euch allen, dass ihr Geduld mit mir habt und mich mit eurem Verständnis unterstützt. Seht es mir nach, wenn ich nicht mehr ständig online bin, wie früher. Social Media sollte sich nie wie Zwang oder Arbeit anfühlen. Letztlich kommt es ja nicht darauf an, wie oft ich poste, sondern was ich als Autorin für euch schreibe. Und ich freue mich schon darauf, demnächst wieder ein Buch mit euch zu teilen!

Alles Liebe,
Susann

2 Replies to “Lebenszeichen”

  1. Monika Schmidt sagt:

    Hallo Liebes!!
    Bin froh von dir zu hören! Ich versteh dich nur zu gut, denn wir haben auch erst vor ein paar Monaten einen schweren Gang gehabt. Mein Schwiegervater ist nach schwerer und langer Leidenszeit von uns gegangen. Ich denke sehr oft an ihn! Und glaub’mir:Unsere Lieben leben in uns und mit uns weiter!
    Lass es dir gut gehen und denke an dich! Egal wann du wieder ein Buch veröffentlichst, ich werde es mitkriegen und mir holen
    Alles Liebe von mir und viel Kraft!
    Monika Schmidt

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