James Foley ist mein Krafttier…

… oder so was Ähnliches. Von allen Figuren, die je meinem Hirn entsprungen sind, habe ich zu keiner anderen eine derartige Nähe. Es ist so wunderbar leicht, ihn zu schreiben! Kein Grübeln, kein Nachdenken, keine offenen Fragen. James ist ein komplett offenes Buch. Ich kenne jedes seiner Geheimnisse. Ich habe nur einen minimalen Bruchteil davon erzählt, es gäbe noch so viel mehr. James und ich sind uns in einigen Dingen sehr ähnlich, in anderen überhaupt nicht.

Und jetzt wird es fast unheimlich. Ich habe im letzten Post ja schon erwähnt, dass es zu Triangle bald was Neues gibt. Letztes Jahr habe ich angefangen, an einer Triangle Weihnachts-Kurzgeschichte zu schreiben. Sie handelt vor allem davon, wie James nach dem großen Verlust, den er gerade erlitten hat, durch die Feiertage zu kommen versucht. Als ich mit For Me, It’s You anfing, habe ich diese Kurzgeschichte erst mal beiseite gelegt. Doch jetzt kommt genau dasselbe auf mich zu: Es wird das erste Weihnachten ohne meine Mutter sein, und ganz ehrlich, das macht mir eine Scheißangst. Ich weiß nicht, wie wir damit umgehen sollen. Es wird hart werden. Und ich habe die Kurzgeschichte wieder rausgekramt und werde sie fertigschreiben, und dann veröffentlichen. Es ist nicht meine Story, es ist die von James. Jeder geht anders um mit dem Verlust eines geliebten Menschen. Aber irgendwie tut es gleichsam weh und gut, genau diese Geschichte genau jetzt zu erzählen. Wer weiß, vielleicht zeigt ausgerechnet James mir den richtigen Weg?

Mehr zu Home for the Holidays – A Triangle Christmas Short Story findest du hier.

Alles Liebe,

Susann

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