Internationaler Tag gegen Homophobie und Transphobie

Heute am 17. Mai ist Internationaler Tag gegen Homophobie und Transphobie. Kaum zu glauben – erst am 17. Mai 1990 beschloss die Generalversammlung der Weltgesundheitsorganisation WHO Homosexualität von der Liste der psychischen Krankheiten zu streichen. Ein wichtiges Datum also, und so finden heute auch auf der ganzen Welt viele tolle Aktionen gegen Homophobie und Transphobie statt.

Gerade in letzter Zeit sehe ich mit Sorge, wie in unserer Gesellschaft wieder verstärkt homophobe Tendenzen auftreten. Von Putins Russland ganz zu schweigen. Und gerade die ganze Bandbreite der Reaktionen darauf, dass Conchita Wurst den Eurovision Song Contest gewonnen hat, zeigt es mal wieder – wir sind auf dem langen Weg zur Akzeptanz noch nicht allzu weit. Denn Toleranz ist nicht genug. Wer würde heute noch behaupten, Menschen anderer Hautfarbe gegenüber „tolerant“ zu sein? Der würde wie ein Vollidiot dastehen. Wenn ich so manchen homophoben Ausspruch von Politikern höre, denke ich immer daran, wie die Geschichte wohl einmal darüber urteilen wird. Irgendwann, in hoffentlich nicht mehr ganz so ferner Zukunft, wird man hoffentlich allgemein fassungslos über solche Menschen den Kopf schütteln.

In einigen Staaten ist die Tötung von Homosexuellen heute noch vorgesehen: In fünf islamischen Ländern werden homosexuelle Handlungen unter Männern mit dem Tode bestraft. Zum Glück ist das hierzulande nicht so, doch ich finde es schon bedenklich, wenn 2013 laut einer repräsentativen Umfrage der Friedrich-Schiller-Universität Jena noch rund 30% der Deutschen Homosexualiät für „unnatürlich“ halten.

Warum schreibe ich Gay Romance? Weil ich schwule Liebesgeschichten einfach mag. Ich lese sie total gerne, und liebe es, sie zu schreiben. In diesem Genre gibt es ganz wunderbare Autorinnen und Autoren. Aber zu einem kleinen Teil schreibe ich auch Gay Romance, weil ich ein positives Signal setzen möchte. Um zu zeigen, dass Liebe einfach Liebe ist. Fast alle, die mich kennen, stehen dem aufgeschlossen gegenüber. Aber ich werde dennoch immer mal wieder gefragt, wieso es schwule Liebesgeschichten sein müssen und keine „normalen“. Aber genau das ist der Punkt: Schwule Liebesgeschichten sind normal. Sie sind genauso romantisch, wild, schmerzhaft, herzergreifend wie alle anderen auch. Liebe ist Liebe, sie ist schön, sie tut weh, und wir können nicht ohne sie leben.

Und deshalb gibt’s heute an diesem besonderen Datum Triangle – The Complete Series  KOSTENLOS bei Smashwords. Einfach beim Checkout diesen Code eingeben: RB75B

Mit diesem Blog-Beitrag schließe ich mich der schönen Aktion von Karo Stein an – Luftballons für mehr Toleranz! ♥

Alles Liebe,
Susann

5 Replies to “Internationaler Tag gegen Homophobie und Transphobie”

  1. Romy Wolf sagt:

    „Aber zu einem kleinen Teil schreibe ich auch Gay Romance, weil ich ein positives Signal setzen möchte. Um zu zeigen, dass Liebe einfach Liebe ist.“

    Geht mir genauso.

    Wenn man sich manchmal die Kommentare auf SPON oder anderen Onlinezeitungen ansieht, wenn mal wieder ein Vorstoß zur Gleichstellung gleichgeschlechtlicher Lebensgemeinschaften ansteht … das ist schon erschreckend.

  2. Romy Wolf sagt:

    Ich werde es auch nie verstehen.

  3. „Liebe ist Liebe, sie ist schön, sie tut weh, und wir können nicht ohne sie leben.“

    Was für ein wunderbarer Satz! Und ganz genau: Liebe ist einfach Liebe, egal in welcher Ausprägung. Und sie ist das einzige Mittel gegen Hass.

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