Kategorie: Vermischtes

Trauer und Wut

Mir geht momentan so viel im Kopf herum... Ich mach Word auf und es kommen keine Worte. Die Muse sagt, hör lieber auf dein Herz, mach Pause und erlaub dir, traurig und verstört zu sein. Weil du in einer Welt lebst, in der Menschen das, was du bist, so sehr hassen, dass sie dich töten wollen. Und andere sich als tolerant geben, aber es nicht einmal über sich bringen, Menschen, die sich lieben, heiraten zu lassen. Looking at you, Merkel. In was für einer Welt wir doch leben. Trotzdem - für mich noch mehr Grund, das, was ich liebe, zu zeigen und zu feiern. Gay Romance ist mein Weg, über Bisexualität und Pansexualität zu schreiben, über schwule Liebe und eine freie Gesellschaft voller Akzeptanz. Denn Toleranz ist viel zu wenig. Toleranz ist das absolute Minimum. Und darüber sollten wir eigentlich längst hinaus sein. [caption id="attachment_1785" align="alignnone" width="350"] Ein starkes Bild,

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Ode an FanFiction

Heute muss ich mal ein bisschen schwärmen. Und das hat ausnahmsweise gar nix mit meinen Büchern zu tun - mal von dem Grund abgesehen, weshalb ich ins Schwärmen gerate. Es gibt Phasen, die jede Schriftstellerin kennt. Da geht gar nix - die Muse schweigt sich aus, die Kreativität ist ein ausgetrockneter Fluss, man hat ihn erwischt, den berühmt-berüchtigten Writer's Block. Was tut man da? Nicht in Panik verfallen und es aussitzen. Zumindest funktioniert das bei mir am besten. Irgendwann melden sich die "Stimmen im Kopf" garantiert zurück. Bei mir ist's gerade mal wieder soweit: Zu viel ist im wahren Leben in den letzten Wochen vorgefallen. Die Seele muss erst mal nachkommen und das verarbeiten, bevor sie wieder kreativ sein kann. Wenn ich an einem Schreibprojekt arbeite (also eigentlich immer) lese ich nicht. Ich möchte nicht unbewusst von der Arbeit von Kolleginnen beeinflusst werden. In den wenigen Phasen, in denen mir

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Vielleicht für immer Playlist

Wer Lust hat, sich anzuhören, welche Musik mich beim Schreiben von Vielleicht für immer über Monate hinweg begleitet und inspiriert hat, der kann sich ab jetzt meine Playlist bei Spotify anhören - und dabei ganz entspannt von Sam und Gabe träumen. Hier ein kleiner Einblick - die Liste umfasst insgesamt 48 Songs. Fast 3 Stunden pure Sam/Gabe-Stimmung. Zum verlieben, garantiert. ;)   Mein absoluter Sam/Gabe-Song ist übrigens "Photograph" von Ed Sheeran (der auf der Playlist natürlich auch nicht fehlt). Gänsehautmusik! Bei manchen Songs ist es die Grundstimmung, die mich inspiriert hat, bei manchen der Text. Übrigens höre ich meist beim Schreiben gar keine Musik, dafür aber sehr oft bevor ich loslege, um richtig "rein zu kommen". Bei Vfi habe ich aber tatsächlich die Musik oft auch nebenbei laufen lassen, weil sie mir so viel Spaß gemacht hat. Ich hoffe, mit der Playlist kann ich euch auch eine kleine Freude machen! Alles

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World Bipolar Day

Ein Thema, das mir aus persönlichen Gründen am Herzen liegt: Am 30. März ist World Bipolar Day (Internationaler Tag der Bipolaren Störungen). Das Datum wurde gewählt, weil es der Geburtstag von Vincent Van Gogh ist, der höchstwahrscheinlich bipolar (manisch-depressiv) war. Der World Bipolar Day will auf diese schwere psychische Krankheit aufmerksam machen, aufklären, informieren und vor allem Vorurteile abbauen. Das ist wichtig, denn nach wie vor werden psychische Erkrankungen stark stigmatisiert. Nach Schätzungen sind in Deutschland etwa 1 Million Menschen davon betroffen. Oft wird die Krankheit nicht erkannt und daher auch nicht behandelt. 80% der Betroffenen sind während einer Krankheitsepisode suizidgefährdet. Hauptkennzeichen der bipolaren Störungen, von denen es ein breites Spektrum gibt, sind abnorm veränderte Stimmungslagen mit stark verändertem Antrieb und erhöhter psychischer Verletzlichkeit. Es ist nicht so einfach wie "himmelhoch jauchzend, zu Tode betrübt", auch wenn das gerne als Erklärung hergenommen wird. Manie ist nicht gleich Euphorie, auch wenn

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Konsequenzen der Gratis-Kultur

Ihr Lieben, heute möchte ich euch eine Entscheidung mitteilen, mir der ich mich lange herumgequält habe. Aber in letzter Zeit höre ich immer mehr entmutigende Dinge, die mir echt das Herz brechen und etwas brachte nun das Fass zum Überlaufen. Ich habe beschlossen, daraus meine Konsequenzen zu ziehen. Anfang der 2000er war ich eine begeisterte FanFic-Autorin, als mir die Idee zu Triangle kam und ich damit zum ersten Mal seit Jahren wieder eigene Figuren schrieb. Das Ganze postete ich aus Spaß kapitelweise auf meiner Webseite, und mit das Schönste daran war das Feedback meiner LeserInnen, die "live" dabei waren, während sich diese Geschichte entwickelte. Damals war das Schreiben für mich ein Hobby. Die Idee, mit Refugium etwas ganz Ähnliches zu machen und die Geschichte gemeinsam mit meinen Newsletter-AbonnentInnen wachsen zu lassen, gründete sich auf meine damaligen positiven Erfahrungen. Ich wollte wieder etwas ohne Zeitdruck schreiben, das sich einfach entwickeln darf

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