Buchwelten und Pseudonyme

Ihr Lieben, für eine Weile war es ganz schön still hier im Blog. Momentan schlage ich mich mit krasser Sommerhitze herum, durch die ich leider nur sehr eingeschränkt zum Schreiben komme. Bei über 30° streiken meine Musen und mein Hirn spuck nur noch Wörter wie „Schokoladeneis“ aus. 😉

Aber „Berlin Blues“, die Mini-Fortsetzung zu „Böse Jungs“, wächst und gedeiht – zwar langsam, aber stetig. Ist schon irre – von der englischen Originalversion und ihren Anfängen im Internet gerechnet, begleiten mich meine Jungs noch schon seit dreizehn Jahren. Inzwischen sind sie wie liebe, alte Freunde für mich. Ich kenne sie sooo gut, und doch schaffen sie es hin und wieder, mich zu überraschen. Und es gibt immer noch Details über sie, die vermutlich nie in einer Geschichte auftauchen werden, die nur uns gehören.

Es ist ein eigenartiges Gefühl, dass „Berlin Blues“ wohl die letzte Geschichte ist, in der sie die Hauptrolle spielen werden. Zwar ist schon ein Kurzauftritt in meinem nächsten Roman eingeplant, aber da sind sie eben nur „Gaststars“. Im Gegenzug wird eine neue Hauptfigur schon mal in „Berlin Blues“ reinspitzen. Sozusagen ein „Cameo“ von einer Buchwelt in die andere hinüber. Ich bin gespannt wie ein Flitzebogen, was ihr von meinen „Neuen“ halten werdet!

Des Weiteren treibt mich gerade die Frage um, in welche Richtung(en) es weitergehen soll. Ich wollte nie auf ein Genre festgelegt sein, sondern der Kreativität einfach freien Lauf lassen. Natürlich schreibe ich einfach unheimlich gerne Gay Romance, aber ab und an kommt auch eine tolle Idee für ein völlig anderes Projekt, so ganz ohne Gay. Für 2016 habe ich u.a. etwas in Planung, das (oh Schreck!) nicht Gay Romance ist, noch ist es aber nicht spruchreif.

Viele AutorenkollegInnen lösen das über viele Pseudonyme, sie nennen sich in jedem Genre, in dem sie schreiben, anders. Ich selbst will von meinen LieblingsautorInnen sowieso alles lesen, darum finde ich es gut, wenn sie nur unter einem Namen schreiben und ich all ihre Veröffentlichungen darunter leicht finde. Wie seht ihr das? Reicht es euch, wenn man an Cover und Klappentext erkennt, um welches Genre es sich handelt?

Und weil wir das schon lange nicht mehr hatten, hier mal ein kleiner Überblick über meine momentanen Projekte (Änderungen vorbehalten!):

  • Berlin Blues. Gay Romance. Status: In Arbeit. Geplante Veröffentlichung: Oktober 2015
  • Gestaltwandler-Roman mit Bianca Nias. Gay Romance. Status: In Arbeit. Geplante Veröffentlichung: steht noch in den Sternen 😉
  • Café Bohème. Kurzgeschichtensammlung. Status: In Arbeit. Geplante Veröffentlichung: Mitte / Ende 2016
  • Vielleicht für immer. Gay Romance. Status: In Arbeit. Geplant für 2016.

Mehr dazu findet ihr hier.

Alles Liebe,
Susann

2 Replies to “Buchwelten und Pseudonyme”

  1. Romy sagt:

    Schwierige Frage, mit der ich mich auch gerade rumplage … denn ich werde wohl demnächst Kinderbuchautorin für kurze illustrierte Vorlesegeschichten, und ich denke, da wäre ein neues Pseudonym angebracht, denn soho groß wird die Überschneidung der Zielgruppen nicht sein (und soll sie ja auch gar nicht). Oder ob ich da meinen echten Namen nehme, oder doch was ganz anderes … hm.

    (Ich glaube ja, du hast noch mehr von deinen Jungs zu erzählen. Du bist da wie Rowling. Ich glaube fest daran 😀 )

    • Wow, das sind ja tolle Neuigkeiten! Da bin ich echt gespannt darauf.
      Ich glaube, Kinderbücher sind auch die einzige Ausnahme für ein gesondertes Pseudonym, die für mich Sinn macht. Vor allem, falls man ansonsten Erotik schreibt. 😉

      (Erzählen gäbe es immer noch ganz, ganz viel… Nur, ob man das nun auch unbedingt tun muss oder ob man die Leser damit letztlich nur langweilen würde, ist eine andere Frage 😉 – Und es wird auch langsam Zeit für mich, weiter zu ziehen. So sehr ich die Jungs auch liebe. Schnüff.)

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